Ein Call-to-Action (CTA) ist eine Aufforderung auf einer Webseite, die dazu dient, Besucher dazu zu bewegen, eine bestimmte Handlung auszuführen, wie beispielsweise eine Anfrage zu senden, ein Gespräch zu vereinbaren, ein Formular auszufüllen oder einen Download zu starten. Er bildet die Schnittstelle zwischen dem Interesse eines Besuchers und dem Kontakt mit Ihrem Unternehmen.
Ohne einen klaren CTA bleibt den Besuchern unklar, wie es weitergehen soll. Wer raten muss, geht.
Was einen guten CTA ausmacht?
Der häufigste Fehler ist, dass er zu allgemein, zu laut und zu wenig konkret ist. „Jetzt durchstarten!”, „Kontaktieren Sie uns!” oder „Mehr erfahren” – diese Formulierungen sind so verbreitet, dass sie kaum noch wahrgenommen werden. Und selbst wenn: Sie sagen den Besuchern nicht, was sie erwartet.
Ein guter CTA ist ein Versprechen. Er beantwortet zwei Fragen gleichzeitig: „Was soll ich tun?” Und was bekomme ich dafür?”
Schwache CTAs:
- «Jetzt durchstarten»
- «Klicken Sie hier»
- «Mehr erfahren»
- «Kontakt aufnehmen»
Starke CTAs:
- «Kostenloses Erstgespräch vereinbaren»
- «Offerte anfordern – wir antworten innert 24 Stunden»
- «Jetzt Webseite kostenlos analysieren lassen»
- «Lassen Sie uns 20 Minuten über Ihre Ziele reden»
Der Unterschied ist spürbar: Ein starker CTA reduziert Ungewissheit. Die Besucher wissen, was sie erwartet, und die Hemmschwelle zum Klicken sinkt.
CTA nach Kontext – was wo funktioniert
Nicht jede Seite benötigt denselben CTA. Der Kontext entscheidet darüber, welche Aufforderung sinnvoll ist.
Homepage: Hier steht in der Regel ein primärer CTA im Blickfeld, der direkt und konkret auf die wichtigste Handlung ausgerichtet ist. Für die meisten KMU ist das eine Erstanfrage oder ein Beratungsgespräch.
Blogbeitrag oder Glossar-Eintrag: Wer einen Ratgeber liest, ist noch nicht kaufbereit. Ein weicherer Call-to-Action passt hier besser: „Möchten Sie wissen, wie das für Ihr Unternehmen konkret aussieht?”
Landingpage: Hier ist Fokus Pflicht. Es gibt nur einen einzigen CTA, keine Ablenkung, keine Nebenpfade. Alles ist auf eine Handlung ausgerichtet.
Weniger ist mehr: ein CTA statt fünf.
Viele Webseiten setzen in jeder Ecke einen Button. Das Ergebnis: Die Besucher wissen nicht, was wichtig ist, und klicken gar nichts. Studien zeigen immer wieder, dass Seiten mit einem klar priorisierten CTA besser konvertieren als Seiten mit vielen gleichwertigen Aufforderungen.
Die Regel ist einfach: Was soll der Besucher als Erstes tun? Das ist Ihr primärer CTA. Alles andere ist sekundär und sollte auch optisch so dargestellt werden.